Anders Gottesdienst in Kempen-Kamperlings

Wir in Kempen:Anders Gottesdienst in Kempen-Kamperlings

Viermal hat die neue Gottesdienst-Form in der St. Josef-Kirche bereits stattgefunden. Am 5. Juli heißt das Thema „R-Aus-Zeit“.

Zum nunmehr fünften Mal zeigt sich Kirche am Freitag, 5. Juli, von einer ganz anderen Seite. „Anders Gottesdienst“ heißt diese neue Form, die es seit September des vergangenen Jahres gibt. Seitdem sieht man im wahrsten Sinne des Wortes die katholische St. Josef-Kirche am Eibenweg in Kamperlings dann in einem ganz neuen Licht.

Denn von der Beleuchtung über die Musik bis hin zu den Texten ist in diesen Gottesdiensten alles ganz anders. Sie werden von acht Ehrenamtlichen mit Gemeindereferent Andreas Bodenbenner organisiert. „Der Zuspruch ist sehr positiv“, zieht er eine kleine Bilanz. „Viele sind begeistert von dem Format. Das gilt sowohl für Menschen, die sonst nicht unbedingt in den Gottesdienst gehen, als auch für jene, die die traditionellen Formen schätzen.“

Es ist das Ziel, junge und junggebliebene Menschen zu erreichen, ihnen einen Raum zur Spiritualität in einem zeitgemäßen Format zu bieten. Rund um ein zentrales Thema werden lebensnahe Erfahrungen ausgetauscht. Bei der Premiere ging es um „Lebensstufen“, drei Kempener verschiedener Generationen berichteten von ihren Lebensphase. „Hinter jeder Tür ...“, „...liebt mich, liebt mich nicht...“ und „einfach Hoffnung“ hießen weitere Abende.


Hospital zum Heiligen Geist

Am 5. Juli, wieder ab 20.30 Uhr in St. Josef, soll es um das Thema „R-Aus-Zeit“ gehen. Passend vor dem Start in die Sommerferien beschäftigt man sich mit Ferien und Entspannung, aber auch damit, wie es ist, eine Zeitlang etwas ganz anderes zu machen, eine Auszeit zu nehmen und vielleicht neue Perspektiven einzunehmen.

Beim Anders Gottesdienst geht es um Gott und Glaube in einer lebensnahen Form. Eine christliche Orientierung steht im Mittelpunkt. Die Form ist dennoch offen und lädt auch Menschen anderer Konfessionen und Religionen ein, in einen Dialog zu treten.

In den Anders Gottesdiensten bringen sich die „Besucher“ ein. Die Methode des Schreibgesprächs an einer Litfaßsäule wird gut angenommen. Ebenso wie die Möglichkeit, eigene Fürbitten zu formulieren. Für viele ist das sehr ergreifend. Auch die persönliche Segnung am Ende ist für Gemeindereferent Bodenbenner und das Team immer ein sehr emotionales Ereignis.

Die Musik spielt eine wichtige Rolle. Rap, Rock und Pop ertönten bereits in der Kirche. „Die Musiker waren total angetan und haben sich in diesem Rahmen sehr wohl gefühlt“, berichtet Andreas Bodenbenner. Das Team ist immer wieder auf der Suche nach Musikern, die Lust haben, das Gottesdienst-Format zu bereichern.

Weitere Termine in diesem Jahr sind am 27. September und 22. November. Auch danach soll es weitergehen. Für das nächste Jahr hat das Team bereits Termine festgelegt.

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